BONDAGE & ShibantraSicherheit, Risikoaufklärung & Einvernehmlichkeit |
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„Risikobewusster, einvernehmlicher Kink“ – Dieser Grundsatz bedeutet, dass wir uns der physischen und psychischen Risiken einer Fesselsession voll bewusst sind. Wir handeln nach bestem Wissen und Gewissen, um diese Risiken so gering wie möglich zu halten.
Voraussetzung für eine Session ist deine informierte Bereitschaft, diese Risiken bewusst einzugehen.
Seile hinterlassen Spuren. „Normale“ Begleiterscheinungen sind Seilabdrücke (Ropemarks), leichte Rötungen oder kleine Hämatome, die nach wenigen Tagen verschwinden.
Besondere Aufmerksamkeit: Nerven & Kreislauf
Druckschädigungen an Nerven sind das Hauptrisiko beim Bondage. Sie äußern sich durch Kribbeln oder Taubheitsgefühl.
Wichtig: Schäden kündigen sich nicht immer an! Ein Taubheitsgefühl kann von kurzzeitigen Reizungen bis hin zu ernsthaften neurologischen Beeinträchtigungen (z.B. Fallhand/Fallfuß) führen.
Ebenso können Kreislaufprobleme, Blutstau oder in seltenen Fällen Panikattacken auftreten. Wir minimieren diese Risiken durch ständige Beobachtung und geeignetes Material.
Standardmäßig fessele ich mit hochwertigen Naturfaserseilen aus Hanf oder Jute. Diese Seile sind sehr belastbar, können aber auf empfindlicher Haut eine stärkere Reibung verursachen.
Solltest du Allergien gegen diese Fasern haben oder eine weichere Textur bevorzugen, biete ich alternativ die Verwendung von Baumwoll- oder Bambusseilen an. Bitte teile mir dies unbedingt im Vorfeld mit.
Teil- oder Vollhängungen (Suspensions) stellen eine massive physische Belastung dar und bergen ein deutlich höheres Verletzungsrisiko für Nerven, Gelenke und den Kreislauf als Bodenfesselungen. Eine Session mit Hängung setzt eine sehr gute körperliche Verfassung, eine hohe Selbsteinschätzung und absolute Offenheit über physische Grenzen voraus.